Was steckt hinter den 7 Schritten?

Nach den folgenden 7 Schritten, die auch häufig in der Literatur erwähnt werden, haben wir unseren Firmennamen gewählt. Sie präsentieren die Schritte für eine ganzheitliche Implementierung eines neuen Prozesses und sind daher auf viele Themen anwendbar.

Strategie und Vision

Die Strategie eines Unternehmens bildet die Basis aller Geschäftsaktivitäten und ist ausschlaggebend für die Vermögens- und Ertragslage. Den gleichen Stellenwert schreiben wir der Nachhaltigkeitsstrategie zu. Gut konzipiert reflektiert sie die Kultur des Unternehmens und weist strategisch in die Zukunft. Hierbei orientiert sich an den verfügbaren Ressourcen des Unternehmens unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen, Gesetzen und Chancen und Risiken.

Wir helfen Ihnen dabei die ökonomischen, ökologischen und sozialen Ziele miteinander in Einklang zu bringen. Hierfür bieten wir spezielle Strategie- und Zukunftsworkshops an.

step 1

Rahmenbedingungen

Zur Zielerreichung müssen die Rahmenbedingungen definiert werden, um diese aktiv angehen zu können. Das bedeutet einen Zeit- und Maßnahmenplan festzulegen und sich einen Überblick über die notwendigen Ressourcen zu verschaffen. Hier unterstützen wir Sie gerne und erstellen einen Kosten- und Personalplan für die anstehenden Projekte mit Ihnen. Zudem beraten wir Sie bezüglich der für Sie geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen und Standards sowie den passenden Zertifizierungen für Ihr Unternehmen.

step 2

Identifizierung der Stakeholder und der wesentlichen Themen

Alle gängigen Berichtsstandards sowie das CSR-Richtlinien Umsetzungsgesetz legen in ihrem Berichtsrahmen einen Standard für die Wesentlichkeitsanalyse fest. Das bedeutet, dass Unternehmen ihre wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen anhand von zwei Dimensionen ermitteln:

Es ist unentbehrlich als Unternehmen in einer Beziehung mit seinen internen und externen Stakeholder*innen (Anspruchsgruppen) zu stehen. Nur so können die unterschiedlichen Erwartungen, die an Sie gestellt werden, erkannt und umgesetzt werden. Daher ist es wichtig sowohl interne Stakeholder*innen (Eigenkapitalgeber*innen, Mitarbeiter*innen, Betriebsrat, Management), als auch externe Stakeholder*innen (Fremdkapitalgeber*innen; Kund*innen; Lieferant*innen, Dienstleister*innen, Wettbewerber*innen, Verbände, Politik, Staat, Gesellschaft und Medien) zu befragen.

Durch die Erkenntnisse dieser Analyse und deren Integration in die Unternehmensaktivitäten sichern Sie sich langfristig die “Licence-to-operate“, d. h. die gesellschaftliche Akzeptanz für Ihr Unternehmen und Ihr Geschäftsmodell.

Mit unserer Erfahrung begleiten wir Sie gerne bei Ihrem Stakeholderdialog sowie der Erstellung einer Wesentlichkeitsanalyse.

step 3

Datensammlung und Analyse

Das Generieren von Aktivitätsdaten zur Messung von Nachhaltigkeit im Unternehmen ist am Anfang meist eine Herausforderung, da die IT-Struktur und das Prozessmanagement nicht auf die Steuerung von nichtfinanziellen Kennzahlen ausgelegt sind. Herkömmlich werden im ersten Schritt Zählerstände, Rechnungen, Fragebögen, Online-Umfragen, Dienstreise-Berechnungen und Angaben von Lieferanten herangezogen. Dies ist sehr mühselig, insbesondere wenn es sich nicht nur um einen Standort, sondern mehrere Standorte über Landesgrenzen hinaus handelt.

Hier erleichtern wir Ihnen den Prozess, indem wir ein passendes Format zur Organisation und Koordination Ihrer Daten erarbeiten.

step 4

Erstellung von konkreten Maßnahmen und Kennzahlen

Das CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz sieht in der Berichtserstattung fünf Nachhaltigkeitsperspektiven vor.

Anhand der Nachhaltigkeitsziele werden Kennzahlen abgeleitet, um die Zielerfüllung zu prüfen. Kennzahlen sorgen dafür die definierten Ziele nachvollziehbar und messbar zu gestalten und sie zu operationalisieren. Das Kennzahlenportfolio ist für jedes Unternehmen individuell, da je nach Branche und Ausrichtung unterschiedliche Nachhaltigkeitsaktivitäten von Bedeutung sind.

In diesem Schritt stehen wir Ihnen zur Seite und konzipieren mit Ihnen ein für Sie passendes Kennzahlensystem.

step 5

Reporting

Nachhaltigkeitsberichte sind ein wichtiges Kommunikationsinstrument und werden häufig in ihrer Wirkung nach innen und außen unterschätzt. Ein Unternehmen, das den Prozess einer Berichtserstattung durchläuft, fängt an ein breites Verständnis für Nachhaltigkeit zu entwickeln. Zusätzlich dazu schafft ein Bericht Transparenz und Vergleichbarkeit, wodurch Unternehmensaktivitäten nachvollziehbarer werden und so eine breitere Vertrauensbasis bei internen und externen Stakeholdern geschaffen wird.

Durch die neue Gesetzgebung sind viele Unternehmen zur Berichtserstattung verpflichtet worden. Es lohnt sich jedoch auch für Unternehmen, die dem CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz noch nicht unterliegen, ein Nachhaltigkeitsstatement abzugeben, denn immer häufiger hängt die Vergabe von Aufträgen auch an der Nachhaltigkeitsperformance/-leistung.

Nachhaltigkeitsberichtserstattung gehört zu unseren Kerngeschäften. Durch unsere Erfahrung sind wir Prozessbegleiter*in sowie inhaltlicher Sparringspartner*in und garantieren somit, dass Ihr Bericht den Ansprüchen der gängigen Berichtsstandards wie GRI und DNK entspricht.

step 6

Prozessoptimierung

Nachhaltigkeitsmanagement hat zur Aufgabe einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess anzustreben. So wie im Wortstamm beschrieben, ist es notwendig die implementierten Maßnahmen und Ziele nicht nur umzusetzen, sondern auch “nachzuhalten” und stetig zu verbessern.

In diesem Schritt des Prozesses arbeiten wir mit den gängigen digitalen Tools, um mit Ihnen die Prozesse zu überdenken, Ihre Ziele zu verschärfen und Strategien eventuell anzupassen.

step 7

Ihr Kontakt zu uns
Für eine Kontaktaufnahme können Sie entweder das Kontaktformular ausfüllen oder direkt einen festen Termin vereinbaren:

Kontaktformular: